Flugplatzfest 2010
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5½ Liter Getränke für den Moderator und Lichtschutzfaktor 60 der Sonnencreme halfen den ersten Tag des Flugplatzfestes zu überleben. Am 10. und 11. Juli 2010 fand das Flugplatzfest des LSV Brüggen-Schwalmtal statt. Bei 37o Hitze, brennender Sonne und dafür kein Wind war der Samstag als erster Tag des Flugplatzfestes ein Härtetest für Menschen und Maschinen.
Glücklicher Weise hatte das Aufbauteam am Vortag viel vorgearbeitet. Dennoch war am Samstagmorgen noch einiges zu tun. Bereits nach wenigen Minuten Aufbau waren Markus Dehisselles und sein Aufbau- und Organisationsteam klitschnaß geschwitzt. Nach 09:30 Uhr gab es niemanden mehr, der noch trockene Kleidung trug. Als die Aufbauarbeiten abgeschlossen waren, änderte sich das dank der brennenden Hitze sehr schnell.
Die vorgeflogenen Modelle waren repräsentativ für den Verein: Vom Anfänger-Elektrosegler über viele verschiedene Flugzeuge mit Verbrennermotor bis hin zu einem Düsenjäger mit richtigem Düsentriebwerk. Auch die Zeitspanne der originalen Vorbilder der Modelle war breit gefächert. Sie reichte von einem der ersten "richtigen" Segelflugzeuge, dem Grunau Baby, bis hin zu dem neuen Düsenjäger. Die überwiegende Anzahl der vorgeflogenen Modelle waren Kunstflugmodelle mit Verbrennermotor, die überall in Deutschland sehr beliebt sind. Die damit vorgeführten Kunstflugeinlagen fanden entsprechenden Anklang bei den Zuschauern. Da sich jeglicher Wind vom Platz fernhielt, trauten sich die Piloten auch mal in Ameisenkniehöhe über den Platz zu fliegen, so dass man glaubte, sie wollten mit dem Propeller den Rasen mähen.
Neben den normalen Flugeinlagen gab es auch besondere Vorführungen. So wurden Segelflugzeuge von Motormaschinen per Schleppseil auf Höhe gezogen und ausgeklinkt. Während die Motormaschine zum Boden zurück kehrt, sucht der Seglerpilot Thermik um die Aufwinde für einen möglichst langen Flug zu nutzen. Eine weitere Attraktion war das Absetzen eines Modellfallschirmspringers in ca. 300 Metern Höhe. Eine gelbe Piper J3 mit 3 Metern Spannweite trug einen Modellfallschirmspringer unter ihrem Rumpf. Die Piper startet, gesteuert durch Hans-Peter Braf, und fliegt auf Höhe. In rund 300 Metern Höhe wird der Fallschirmspringer abgesetzt. Der Fallschirmspringer gleitet nun nicht nur einfach auf den Boden, sondern wird durch Tobias Braf, den Sohn von Hans-Peter Braf, wie ein richtiger Fallschirm durch Zug an den Fallschirmleinen gesteuert und zielsicher vor den Piloten gelandet.
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Aktualisiert (Montag, den 11. Juli 2011 um 21:06 Uhr)